Interview von apps4erp mit Tobias Rother

Interview von apps4erp mit Tobias Rother

Sibylle Hofmeyer für apps4erp mit Tobias Rother im Juli

Nach einer aktuellen Ankündigung setzt SAP künftig verstärkt auf Process Mining zur Auswertung und Visualisierung von Unternehmensprozessen. Damit gewinnt eine innovative Analysemethode an Bedeutung, die zu einer deutlichen Leistungssteigerung der operationalen Prozesse führen kann. Was die Anwender dabei beachten sollten, erläutert Tobias Rother, Gründer und Geschäftsführer der Process Analytics Factory.

Was hat Process Mining der traditionellen Prozessberatung voraus? 

Tobias Rother: Klassischerweise werden die Geschäftsprozesse durch aufwendige Interviews und Workshops ermittelt, in die das Fachwissen der Teilnehmer einfließt. Es fällt dabei schwer, die erforderliche Prozesstransparenz zur Identifizierung der Optimierungsmöglichkeiten zu gewinnen. Hier schafft Process Mining Abhilfe, indem es das Verstehen der Ist-Prozesse und damit das Erkennen von Ineffizienzen und Auffälligkeiten erleichtert.

Kann jedes Unternehmen mit Process Mining arbeiten? 

Tobias Rother: Process Mining ist eine Methode, die die Geschäftsprozesse auf Basis von Daten analysiert. Daher kann jedes Unternehmen damit arbeiten, das  für das operative Geschäft IT-Systeme, wie SAP ERP, nutzt. Für Firmen, die unsicher sind, ob sie in Process Mining investieren sollen, gibt es Schnelltests, die für geringes Budget die relevanten Leistungsindikatoren überprüfen.

Das klingt, als hätten Sie mit Process Mining schon viel Erfahrung gesammelt?

Tobias Rother: Ja, wir beschäftigen uns seit 2008 dezidiert damit. Anders als SAP betrachten wir Process Mining allerdings nicht als reines Technologie-Thema, sondern als toolgestützte Methode, von der vor allem die Fachbereiche profitieren. Kommentarlose Prozessbilder liefern den Kunden nicht die erhofften Antworten. Daher treffen wir immer wieder auf Unternehmen, die nach einem technischen Proof of Concept das Thema zunächst nicht weiter verfolgen möchten. Ein Grund dafür ist der Aufwand, die für die Analyse notwendigen Daten zu identifizieren und zu transformieren. Zudem hören wir häufig, dass die Ergebnisse keine neuen Erkenntnisse liefern würden.

Auf was sollten Unternehmen bei der Auswahl eines Anbieters also achten?

Tobias Rother: Ein guter Anbieter übernimmt die Datentransformation und liefert dem Kunden aussagekräftige Ergebnisse sowie konkrete Handlungsempfehlungen. Bei uns übernehmen erfahrene Prozessradiologen diese Aufgaben. Es gibt wohl kaum ein Unternehmen, das Process Mining-Verfahren und -Tools jeden Tag so intensiv einsetzt wie wir. Dieses Wissen geben wir unter anderem in Form von Intensiv-Workshops und Webinaren weiter, vor allem aber im Rahmen von „Process Mining as a Service“. Das heißt konkret: Unternehmen können uns ihre SAP-Daten geben, wir liefern ihnen aussagekräftige Prozessdiagnosen zurück. Ohne hohe Anschaffungs- und Implementierungsaufwände geben wir den Kunden damit die Möglichkeit, ihre Prozessleistungen spürbar zu verbessern – in Form von Zeit, Qualität und Kosten.

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